verheiratet

Liebe ist Liebe - aber das Gesetz macht Unterschiede zwischen Konkubinat und verheiratet sein. 

In der Ehe sind die Einkommen offen zu legen. Die Ehegatten haften für die Familienbedürfnisse während des Zusammenlebens gemeinsam, also solidarisch. Für die Steuern werden beiden Einkommen zusammen veranlagt.

Jeder haftet für seine Schulden selber. Davon ausgenommen sind Schulden, welche für die Finanzierung der laufenden Familienbedürfnisse gemacht wurden.

Das Budget für Ehepaare basiert auf den aktuellen gemeinsamen Ein- und Ausgaben; im Budget gibt es kein "mein und dein". Auch ein Taschengeld zur freien Verfügung steht beiden zu. 

Die Löhne sollen weiterhin auf dem eigenen Konto eingehen. Von dort aus fliessen die Budgetposten auf das gemeinsame Konto. Es können auch mehrere gemeinsame Konten angelegt werden - z.B. eines für die laufenden Ausgaben und eines für Sparen und Rücklagen. Der Grundsatz lautet: So viele Konten wie nötig - so wenige Konten wie möglich.  

kinder

Kinder verändern die Familiensituation von Grund auf - auch in finanzieller Hinsicht. Das Ehepaar-Budget wird überarbeitet und wird zum Familienbudget. 

Mit dem Budget können verschiedene Situationen berechnet werden. Zum Beispiel die finanzielle Wechselwirkung Erwerbstätigkeit und externe Kinderbetreuung. Oder wie viel die grössere Wohnung kosten darf. 

wohneigentum

Eine eigene Wohnung oder das eigenen Haus - ein schön teurer Traum.

Die finanzielle Tragbarkeit sollte sich nicht nur auf die Berechnung der Bank für

die Vergabe der Hypothek stützen. 

Es sind nicht nur Hypothekarzinsen zu bezahlen. Auch kommender Unterhalt der Immobilie, Ersatz von Geräten (Waschmaschine etc.), Rückzahlung von Pensions-kassenbezügen, Verzinsung / Rückzahlung von Privatdarlehen etc. müssen in den kommenden Jahren bezahlt werden. Diese Posten fliessen in das Budget ein und zeigen die effektiven Wohnkosten auf.